heute haben wir schweizer tag: es regnet, ist grau und kalt und wir frieren. das kam so: nach 2 wochen am strand sind wir nun in die berge gefahren nach ella auf 1000m ueber meer, wir machten einige nette walks (little adams peak, ella rock) und sind heute weiter nach haputale gefahren, auf 1580m. regen... immerhin war die zugfahrt hierher gratis, weil der touri vor uns in der reihe am schalter irgendwie zuviel geld hingelegt hat und der typ hinter dem schalter meinte, es sei unseres.... vielen dank (einen franken gespart...)! haputale ist uebrigens eine tamilische stadt, aber nicht etwa srilankesische tamilen, die machen hier naemlich einen unterschied, sondern solche die urspruenglich aus tamil nadu in suedindien stammen und von den englaendern hierher gebracht wurden, um tee zu pfluecken.... man nennt sie plantation tamils.... das positive: es gibt hier eine sensationelle tamilische (indische) baeckerei mit sensationellen samosas und anderen suessen und salzigen schweinereien inklusive milchtee - wir fuehlen uns (kulinarisch) schon fast zuhause!!! da es etwas kaelter ist hier, laufen die locals auch mit dicken zum teil pinkigen muetzen rum, brigitte ist natuerlich hell begeistert! es ist auch hoechstens 16-18 grad draussen.
heute waere mal wieder wandern geplant gewesen, faellt nun halt ins wasser. uebrigens, die wanderwege hier in der gegend sind groesstenteils eins mit der eisenbahnlinie, welche die briten gegen ende des 19. jahrhunderts hier quer durch die berge gebaut haben, um wohl vor allem tee zu transportieren. man hat super aussicht und kann gemuetlich auf den schwellen laufen. zuege fahren nur sehr selten und man hoert sie auch schon von weitem kommen. die durchschnittsgeschwindigkeit ist wohl ca. 25-30km/h, also genuegend zeit, um zur seite zu treten.
unsere rucksaecke sind nun uebrigens super leicht: wir tragen den grossteil unserer kleider neuerdings am eigenen leibe (inkl. turnschuhe) anstatt im rucksack fuer uns gibts da nur eins: die nacht ohne erfrierungen ueberleben und morgen mit dem zug weiter nach kandy, dass schon wieder fast im flachland liegt, allerdings nicht bevor wir uns zum fruehstueck nochmals in der baeckerei mit den feinen spezialitaeten eindecken und unglaublich stark gesuessten milchtee schluerfen!
a poschto!
Was will man da als Ferrosexueller, resp. trainsexueller mehr? Den ganzen Tag den Geleisen entlang laufen und dann Züge die langsam passieren, damit man sie gaaaaanz lange bestaunen kann!
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