Montag, 22. August 2011

brazil


Die 275  Iguazu-Wasserfaelle befinden sich im grenzgebiet  zwischen Argentinien und Brazilien. Man kann sie von beiden seiten her besuchen, was wir auch gemacht haben. Die faelle sind mit einer gesamtbreite von knapp 3 km. Die breitesten weltweit und garantieren wirklich ein wow-erlebnis! Tief beeindruckt von den wassermassen, der gischt und dem lauten getoese haben wir die 32stunden busfahrt zum nationalpark fast vergessen.
Weiter gings mit 18 stunden busfahrt nach Sao Paulo, wo wir ausser dem busbahnhof und der modernen metro nichts gesehen haben. Nach weiteren 6 stunden fahrt kamen wir endlich in Paraty an, einem wunderschoenen colonialstaedtchen mit weissen haeuschen und farbigen fensterrahmen. Die fahrt entlang der kueste hat sich gelohnt! Paratys altstadt hat kopfsteinpflasterstrassen, die steine sind jedoch nicht nach unseren massstaeben geklopft, sondern zum teil richtig grosse unebene ”chempe”. Man geht wie ueber ein ausgetrocknetes flussbett und autofahren ist nicht nur verboten sondern auch schlicht unmoeglich.
Da gerade das diesjaehrige cachaca-festival statfand und entsprechend alle zimmer ausgebucht waren, sind wir nach zwei naechten weiter nach Ilha Grande gereist. Diese insel ist ebenfalls autofrei und wartet mit 102 (!!) beaches auf, anscheinend von den schoensten braziliens. Mitlerweile hat leider der dauerregen eingesetzt was alles ausser unseren reiseplaenen etwas trostlos erscheinen laesst. Morgen gehts nach Rio – die Copacabana ruft!




Coatys

argentinische Seite

brasilianische Seite

wooooooooooooooooooooooooow!

Paraty - hier gibt fruehstueck direkt am strand! und es gibt schockopops!!

velo in der bildmitte beachten



ankunft bei traumwetter in Ilha Grande

moeglichkeit zur schirmerweiterung fuer den schutz einer zweiten person (die ohne regenschutz unterwegs war, hier nicht im bild)

Montag, 15. August 2011

La Rioja y Parce Nacional de Talampaya

schweren herzens haben wir uns von mendoza, chacras und unseren mendozina-amigas chique und lisa getrennt. mit dem bus sind wir nach la rioja weitergefahren, ein weiteres fuer den weinanbau bekanntes gebiet welches weiter noerdlich in argentinien liegt. ploetzlich waren wir ohne unsere dolmetscherin chique voellig auf uns gestellt und haben erfahren, wieviele respektive wie wenig die landbevoelkerung argentiniens englisch spricht. im talampaya nationalpark haben wir sogar an einer rein spanisch gesprochenen fuehrung teilgenommen, die sicherlich interessant war. der park an und fuer sich ist atemberaubend, erstmals haben wir einen eindruck vom "wilden westen" erhalten!  die steinmalereien in form von lama-aehnlichen tieren, marsmenschli und geometrischen formen sind bis auf 500 jahre zurueckzuverfolgen, was uns nach all den tempeln in indien usw. nicht sehr berauscht hat.
weiter gings ein stueck auf der ruta 40, die ebenfalls fuer phantastische panoramen garantiert. endlich haben wir im land der gauchos ein stueck natur erforscht, argentinien hat gleich ein neues gesicht bekommen.
der absolute hoehepunkt fuer pascal war natuerlich die ueber 100 jaehrige gondelbahn in chilecito, mit welcher mienenarbeiter seinerzeit in 4 stunden von 500 auf 4600 m.u.M. gefahren sind. da schlaegt jedes eisenbahnerherz hoeher!



die kathedrale, die wichtigste gesteinsformation im park




ruta cuarenta

einer der ueber 250 masten von pascals baehndli

zusammenlauf zweier fluesse, einer mit eiswasser aus den anden, der andere enthaelt ein mineral (die spanische sprache laesst gruessen)

hier faehrt ein zug nach nirgendwo


frustessen auf der busfahrt von la rioja nach puerto iguazu, die fahrt dauerte anstatt 26 stunden neu inklusive panne und verspaetung 32 stunden... der weg ist das ziel!



Santiago de Chile

zu viert haben wir zur feier des tages einen staedtetrip nach santiago unternommen. die stadt hat uns echt beeindruckt, vor allem unser wohnquartier "bellavista". wir haben die gelegenheit genutzt um mal wieder richtig dick und lange in den ausgang zu gehen (nach wochen der abstinenz), stunden beim shopping zu verbringen und am rande noch etwas sightseeing zu betreiben. eine gute aussicht ueber die stadt am rande der anden bekommt man vom "san cristobal" welchen wir mit einem gurtenbaehndli besucht haben.
ein klarer hoehepunkt war unsere spontan inszenierte gluehweinparty im guesthouse, an der wir fuer die versammelte gesellschaft den heissen trunk bei gefuehlten minustemperaturen gekocht haben. der barkeaper stand vor leeren raengen und ab dem naechsten tag war es verboten, eigens gekaufte spirituosen zu konsumieren... lustig wars

beim gluehweinkochen

 
mit lisa und pisco-frucht-sauer an der bar, schmeckt nicht so gut wie es aussieht

...alles faehrt ski! die neueste mode im sportgeschaeft

aussicht vom cristibal


farbenfroehlicher umzug von bolivianischen einwanderern

farbige haeuser im bellavista quartier




rueckflug ueber die anden. santiago hat uns nur einen kleinen einblick in chile gegeben, wir hatten fast zu wenig zeit. das wochenende hat definitiv lust auf mehr chile geweckt, wer weiss eines tages...


Donnerstag, 4. August 2011

Argentinien

Wir haben kurz mal den Kontinent gewechselt... und es hat etwas abgekuehlt... und natuerlich haben wir Chique getroffen!!!!


Auf gehts!!!

Tageshoechstwert...

Buenos Aires



La Recoletta-Friedhof - hier ruht Eva Peron

Hundesitter

Caminito








Unsere Budgetunterkunft, leider ohne Heizung...



Cordoba

Parroquia Sagrado Corazon de Jesus de los Capuchinos

Alta Gracia - hier wuchs Ernesto "Che" Guevara auf!

Ernestitos Motocicleta







Und die Racelette-Saison ist schon mal eingelaeutet!!!

Brunch an Briges Geburi: Mit Butterzopf und Cornflakes!