in unserem zweiten reiseteil haben vor allem teeplantagen, kultur und alte staetten dominiert. die teeplantagen haben wir stundenlang aus dem zug beobachtet, das satte gruen wirkt ebenso beruhigend wie reisfelder! die plantagen werden ebenfalls terassenfoermig angelegt und sind teilweise enorm steil. sir thomas lipton war hier einer der tee-pioniere, die gelben kartonpackungen gibts wie bei uns zu hause ueberall zu kaufen. als gute alternative zu all den nationalparks im lande haben wir im und am kandy lake schildkroeten, lizards, voegel und fledermaeuse gesehen. der ausflug ins elefant orphanage in pinnewalla war vor allem fuer mich ein erlebnis, pascal hat draussen gewartet und sich im schatten mit den einheimischen unterhalten. ich habe die dickhaeuter hautnah erlebt und bin dem tross richtung fluss gefolgt, wo die 75 stueck dreimal am tag baden duerfen! ein elefant hat infolge eines trittes in eine landmine nur noch dreieinhalb beine und kommt etwas krumm daher, wird aber liebevoll mitgenommen.
ueber kandy sind wir weiter nach arunadhapura gereist, in die erste koenigsstadt. hier haben wir nach wochen endlich das gefunden, was fuer uns das reisen so schoen macht. eine kleinstadt wo man velo mieten kann und stundenlang um teilweise 2000 jahre alte pagoden und ruinen fahren kann. wir haben die ausfluege enorm genossen, die verlassenen waelder und steinruinen, abendrot auf einem felsen, affen in den baeumen und immer wieder moenche in ihren orangen gewaendern. unser zimmer im zweiten stock war wie eine waldhuette und ueber eine wendeltreppe erreichbar. am morgen wurden wir von den tollenden affen auf dem dach geweckt...
nun haben wir die natur mit der grossstadt eingetauscht und verbringen drei tage im gewuehl von bangkok. es ist schoen wieder "zu hause" zu sein, das guesthouse, die strassen und viele ecken zu kennen. zurueck in der zivilisation: mit lauter musik, street-food und travellern aus aller welt. heut abend gehts wieder zurueck an den flughafen und weiter nach manila, philippinen.
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