Mittwoch, 14. September 2011

blog zum letzten

nach zwei wochen beachferien packen wir nun heute endgueltig die koffer! brasilien war als abschluss-destination perfekt: wir hatten viel spass, sonne und caipis! die brasilianer haben wir als froehliches, kommunikatives und bewegungswuetiges volk kennengelernt. jederzeit zu einer party bereit wird musiziert, gesungen, geklatscht und getanzt. am strand werden diverse sportarten praktiziert wie beachvolley, natuerlich fussball, beachball, jogging, surfen, und und und. irgenwie steht nie jemand still. sogar frauen spielen beim fussball mit und jonglieren gekonnt, man(n) staunt...
bezueglich kleidung gibt es hier keine tabus, auch die prallsten baeuche schauen noch unter einem knallengen top hervor. punkto koerpergefuehl kann sich hier noch mancher europaer eine scheibe abschneiden. a propos europa: das hiesig gesprochene portugiesisch erinnert etwas an raetoromanisch, wir haben immer noch nicht ganz den durchblick!

reich an reiseerlebnissen, gesaettigt mit sonne und ganz einfach gluecklich unseren traum gelebt zu haben, steigen wir heute ins flugzeug nach haus. es war ein super jahr!!

bitte 1x brasilianisches fruehstueck mit alles!

morro de sao paulo, praia secunda. hier hat das primavera festival stattgefunden. konzerte gabs zwischen 24.00 - 5.00

mit stossgaretten wird fuer die faulen das gepaeck zur unterkunft am strand transportiert


barra grande, einer der top straende brasiliens. hier in der nebensaison einsam und verlassen. barra grande wir als "baha granschi" ausgeschprochen

love is in the air!


gruss an andrea, raffa und BEN!!

itacare, wo wir nach zwei einsamen inseldestinationen wieder auf einige andere touristen gestossen sind. zum sonnenuntergang wird mit saxofon und weiteren instrumenten musiziert, es gab sogar einen ausdruckstanz mit kristallkugel! und wenn die sonne in brasilien verschwindet, wird laut geklatscht!

"prainha" oder the hidden beach. einer von 9 (!!) straenden in itacare. hach schoen wars!









Samstag, 3. September 2011

Rio und Salvador

brasilien ist super, das essen, die leute, die staedte, alles, ausser dass wir kein wort verstehen, was die hier sagen. immerhin verstehen sie uns, da italienisch angehauchtes spanisch ganz gut verstanden wird. einzig heimisches an dieser sprache hier ist der aussrpruch "oi!", was nichts anderes bedeutet als "hoi!". also geht doch! tudo bom!


ausflug auf den corcovado auf 710 m. zum cristo redentor, der zeitweise seinen kopf aus den wolken gestreckt hat

fahrt mit dem historischen bonde tram vom stadtteil lapa hoch nach st. teresa

escaderia selaron

bossa nova und samba abend im "beco do rato", ein trendiger schuppen im ausgehquartier lapa

favela-tour in rocinha

vor dem zuckerhut

auf dem zuckerhut

immer noch oben drauf

aqua de coco am praia prainha

ausflug mit augusto unserem carioca-amigo (ein echter rionese)

copacabana

copacabana


salvador

pelourinho in salvador

links im bild das blaue michael jackson haus vom video



igreja e convento sao francisco

Montag, 22. August 2011

brazil


Die 275  Iguazu-Wasserfaelle befinden sich im grenzgebiet  zwischen Argentinien und Brazilien. Man kann sie von beiden seiten her besuchen, was wir auch gemacht haben. Die faelle sind mit einer gesamtbreite von knapp 3 km. Die breitesten weltweit und garantieren wirklich ein wow-erlebnis! Tief beeindruckt von den wassermassen, der gischt und dem lauten getoese haben wir die 32stunden busfahrt zum nationalpark fast vergessen.
Weiter gings mit 18 stunden busfahrt nach Sao Paulo, wo wir ausser dem busbahnhof und der modernen metro nichts gesehen haben. Nach weiteren 6 stunden fahrt kamen wir endlich in Paraty an, einem wunderschoenen colonialstaedtchen mit weissen haeuschen und farbigen fensterrahmen. Die fahrt entlang der kueste hat sich gelohnt! Paratys altstadt hat kopfsteinpflasterstrassen, die steine sind jedoch nicht nach unseren massstaeben geklopft, sondern zum teil richtig grosse unebene ”chempe”. Man geht wie ueber ein ausgetrocknetes flussbett und autofahren ist nicht nur verboten sondern auch schlicht unmoeglich.
Da gerade das diesjaehrige cachaca-festival statfand und entsprechend alle zimmer ausgebucht waren, sind wir nach zwei naechten weiter nach Ilha Grande gereist. Diese insel ist ebenfalls autofrei und wartet mit 102 (!!) beaches auf, anscheinend von den schoensten braziliens. Mitlerweile hat leider der dauerregen eingesetzt was alles ausser unseren reiseplaenen etwas trostlos erscheinen laesst. Morgen gehts nach Rio – die Copacabana ruft!




Coatys

argentinische Seite

brasilianische Seite

wooooooooooooooooooooooooow!

Paraty - hier gibt fruehstueck direkt am strand! und es gibt schockopops!!

velo in der bildmitte beachten



ankunft bei traumwetter in Ilha Grande

moeglichkeit zur schirmerweiterung fuer den schutz einer zweiten person (die ohne regenschutz unterwegs war, hier nicht im bild)

Montag, 15. August 2011

La Rioja y Parce Nacional de Talampaya

schweren herzens haben wir uns von mendoza, chacras und unseren mendozina-amigas chique und lisa getrennt. mit dem bus sind wir nach la rioja weitergefahren, ein weiteres fuer den weinanbau bekanntes gebiet welches weiter noerdlich in argentinien liegt. ploetzlich waren wir ohne unsere dolmetscherin chique voellig auf uns gestellt und haben erfahren, wieviele respektive wie wenig die landbevoelkerung argentiniens englisch spricht. im talampaya nationalpark haben wir sogar an einer rein spanisch gesprochenen fuehrung teilgenommen, die sicherlich interessant war. der park an und fuer sich ist atemberaubend, erstmals haben wir einen eindruck vom "wilden westen" erhalten!  die steinmalereien in form von lama-aehnlichen tieren, marsmenschli und geometrischen formen sind bis auf 500 jahre zurueckzuverfolgen, was uns nach all den tempeln in indien usw. nicht sehr berauscht hat.
weiter gings ein stueck auf der ruta 40, die ebenfalls fuer phantastische panoramen garantiert. endlich haben wir im land der gauchos ein stueck natur erforscht, argentinien hat gleich ein neues gesicht bekommen.
der absolute hoehepunkt fuer pascal war natuerlich die ueber 100 jaehrige gondelbahn in chilecito, mit welcher mienenarbeiter seinerzeit in 4 stunden von 500 auf 4600 m.u.M. gefahren sind. da schlaegt jedes eisenbahnerherz hoeher!



die kathedrale, die wichtigste gesteinsformation im park




ruta cuarenta

einer der ueber 250 masten von pascals baehndli

zusammenlauf zweier fluesse, einer mit eiswasser aus den anden, der andere enthaelt ein mineral (die spanische sprache laesst gruessen)

hier faehrt ein zug nach nirgendwo


frustessen auf der busfahrt von la rioja nach puerto iguazu, die fahrt dauerte anstatt 26 stunden neu inklusive panne und verspaetung 32 stunden... der weg ist das ziel!