Montag, 13. Juni 2011

Beijing- wie wir es erlebten

 Brigittes Beitrag

Beijing – im Reich der Mitte

“He who has not climbed The great Wall is not a true man.” Mao Zetong

Nach acht monaten “southeast asia on a shoestring” sind wir gesaettigt von kokosflocken, strand und “hello missy”. Die beste ausgangslage um so richtig in china abzutauchen. Wir haben den kleinen unterschied gesucht und gefunden!  diesmal sind wir nicht den ueblichen pfaden des  ”lonely planet” gefolgt und haben uns einem voellig anderen reisefuehrer anvertraut. Mit dem ergebnis dass wir wohl noch mehr kilometer zu fuss abgespult und nicht nur einige, sondern alle empfohlenen kulturellen hoehepunkte besucht haben. In gedanken haben wir uns ein ueberfuelltes Beijing mit staubigen strassen und vielen fahrraedern vorgestellt, angetroffen haben wir eine moderne grosszuegige stadt. wir haben all die vorzuege des modernen lebens genossen:  wir sind in schoenen neuen kleidern mit all den anderen gepflegten menschen mit der subway gereist, hatten im hostelzimmer air con, TV und WLAN  und sind durch viele blitzsaubere organisierte Malls flaniert. Daneben war natuerlich auch das typisch chinesische ein highlight: auf winzigen puppenstuehlchen haben wir zum znacht 20 frisch gegrillte spiessli OHNE reis gegessen, mit haenden und fuessen den preis ausgehandelt und uns beim anstehen auf die seite draengen lassen. Irgendwie ist in china alles anders und alles maechtiger. All die plaetze, palaeste, bauwerke, parks  und maerkte sind riesig, die distanzen unglaublich. Uebrigens war auch das wetter unglaublich: anstatt dem erwarteten temperatursturz haben wir in der sonne gebraten, die neu gekauften jeans und langaermligen hemden blieben zusammengefaltet im rucksack liegen. Obwohl sich der himmel meist in einem einheitlichen grau zeigte, haben wir nach dem ersten regen seit wochen einige tage mit strahlenden farben erlebt. Der regen scheint den leuten hier in Beijing eher angst einzujagen, es entstehen sofort verkehrstaus und die menschen moechten die haueser nicht mehr verlassen.
Neben den zu erwarteten hoehepunkten wie “the great wall” und ”the forbidden city” war unser mit abstand unbestrittenes liebstes abenteuer das einlaeuten der diesjaehrigen open-air-saison. Wir haben dem ersten open air ueberhaupt in Beijing beigewohnt und chinesische wie auch internationale bands gehoert. Das schoenste war ein von schweizern gefuehrter weinstand, wo wir bei einem glaeschen diverse schweizer kennengelernt haben. 

Pascals Beitrag

peking hat uns in vieler hinsicht ueberrascht. vor allem erwarteten wir keine moderne stadt, die schon fast in europa stehen koennte. die strassen waren keineswegs verstopft, die leute durchwegs sehr freundlich (ausser natuerlich die ueblichen nepper, schlepper und bauernfaenger), essen phaenomenal, unser hostel grosszuegig und die sehenswuerdigkeiten grandios. natuerlich waren wir vor allem angetan von der grossen mauer, die wir an einem ort besucht haben, wo wir die einzigen touristen waren, dank einem ehepaar aus australien, die schon zum fuenften mal in peking waren. die verbotene stadt war vor allem gross und eindruecklich, wirkte aber insgesamt eher leer. natuerlich hatte peking noch viel anderes zu bieten, so kam shopping auch nicht zu kurz... unser highlight war aber dann eigentlich nicht touristischer art: wir nahmen am ersten open-air in peking teil und lernten eine ganz zeile schweizer kennen, welche entweder ferien machten oder aber einen weinstand betrieben am festival, wo spanischer, deutscher und franzoesischer wein angeboten wurde.... nur der camembert fehlte... uns zu unserer freude spielte sogar "nouvelle vage", eine franzoesische band, die wir beide moegen. wir verbrachten fast 2 wochen in peking und besuchten auch noch bekannte (die fuechse), welche wir auf boracay kennengelernt haben. ein wirklich gelungener aufenthalt. china macht Spass!




und was wir dabei gesehen haben:
































































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