Montag, 7. Februar 2011

Malaysia

Voller vorfreude sind wir von Ko Jum, Thailand richtung Malaysia gereist. eine abenteuerliche reise mit einigem umsteigen, nach dem weg fragen, neue geldwaehrung beziehen, usw. hat uns erwartet. nachdem wir die grenze zu fuss an einem posten „in the middle of nowhere“ ueberschritten haben, haben wir insgeheim immer noch gehofft, zu einer christlichen zeit in Penang einzutreffen. nach 18 reisestunden angekommen, haben wir uns sofort unter die dusche gestellt und sind zum naechsten indischen restaurant zum abendessen gelaufen.
So hat unsere indische woche in malaysia begonnen und wir haben uns von da an 3x taeglich beim inder gestaerkt. Little india in malaysia ist wirklich empfehlenswert: es geht laut und geschaeftig zu und her, das essen ist koestlich, der einzige unterschied zu indien  ist, dass alles blitzsauber ist.
Georgtown wartet mit wunderschoenen gassen auf, gesaeumt von holzhaeusern. alles wirkt sauber, farbig und irgendwie nach puppenhaus-stil. da gerade eben das chinese-new-year gefeiert wurde, war noch alles mit roten laempchen, girlanden, blumenboegen und hasen behangen.
Da wir uns kurzfristig dazu entschieden haben nach Myanmar zu reisen, gings dann weiter nach Kuala Lumpur zum visa beantragen. bereits da haben wir einen ersten eindruck der gepflogenheiten des landes (Myanmar) erhalten, beim anstehen am visa-schalter hab ich mich gefuehlt wie am sonntag morgen beim glatz zum gipfeli einkaufen. trotz gedraengel usw. muss man klare vorgebungen einhalten, z.b. muessen die passbilder einen luppenreinen weissen hintergrund vorweisen.
Ansonsten hat mich Kuala Lumpur nicht so beeindruckt. Auf einen tipp hin von einem schweizer haben wir in einem netten guesthouse mit bettwanzen uebernachtet. inzwischen wissen wir einiges ueber diese spezies, legen sie anscheinend eier welche auch zwei wochen nach bespruehen schluepfen koennen. die stiche jucken erbaehrmlich und haben mich fast in den wahnsinn getrieben. der name des guesthouses ist sinnlicherweise „oasis“...
Die visa-ausstellung dauert zwei tage, die haben wir mit einem aufenthalt in Melakka genutzt. Lonely Planet schreibt dazu: its hard not to like this town. entsprechend haben wir unser bis jetzt schoenstes guesthouse zimmer gemietet und haben uns nach der bettwanzen attacke richtig wohl gefuehlt. Melakka ist eine reise wert: klein, huebsch und es gibt vieles zu entdecken.
Zurueck in KL haben wir im „le village“ eingequeckt, ebenfalls ein insider-tipp des schweizers. Und ja: ebenfalls mit bettwanzen verseucht!

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